Besonderheiten des Internets
Das Internet hat seine eigenen Gesetze:
 | Es ist sehr aktuell (meistens jedenfalls). |
 | Jeder kann im Internet veröffentlichen, ohne großen Aufwand zu treiben.
Die Seiten unterliegen keiner Kontrolle. Daher muss man besonders genau
prüfen, ob die Inhalte richtig sind. |
 | Die Seiten werden sehr häufig überarbeitet oder ganz aus dem Netz
genommen (Vgl. Meyer, Linkfäule). Daher
 | genügt es nicht, die Quelle anzugeben. Man muss vielmehr
sicherstellen, dass sie dem Korrektor in der gleichen Form zur Verfügung
stehen wie dem Autor der Arbeit. |
 | muss das Datum des Aufrufs angegeben werden (s. u.). |
|
Angabe von Quellen aus dem Internet
In Seminararbeiten wird wohl vor allem das World Wide Web zitiert. Wie man
Beiträge aus dem Newsnet oder andere Internetquellen nachweist, wird z.B. in (Quinion,
World Wide Words) vorgeschlagen.
Quellen aus dem World Wide Web (www)
Gerade Quellen aus dem Internet werden auf sehr unterschiedliche Arten
belegt. Dieser Vorschlag orientiert sich an (Quinion, World Wide Words) sowie an
den Quellennachweisen des Beispieltextes in (Wiegand, Mit fremden Federn schmücken, S. 193).
<Autor> <Titel>, <URL>, <Datum des Dokumentes>,
Stand: <Datum des Aufrufs>
 | Der Autor wird wie bei herkömmlichen Quellen angegeben. |
 | Beim Titel wird ggf. der Titel der Web-Site (hier: Tipps zu Facharbeiten) sowie der Titel der Seite
(hier: Internet-Quellen) angegeben. |
 | Die URL (Uniform Resource Locator) besteht aus:
 | Verwendetes Übertragungsprotokoll (in der Regel "http://") |
 | Rechnername und Domain (mit Subdomain ...., also etwa
www.gymnasium-marktoberdorf.de) |
 | Dateiname mit Pfadangabe (etwa /html/muster.htm) |
|
 | Stand: gibt das Datum an, zu dem das Dokument aufgerufen wurde.
(Englischsprachige Werke schreiben hier "Accessed") |
Bei der URL sind folgende Punkte besonders zu beachten:
 | Bei Dateiname und Pfadangabe wird zwischen Groß- und Kleinbuchstaben
unterschieden. |
 | Verwendet die Site Frames, so zeigt der Browser die Adresse des Framesets
an. Dies erkennt man auch beim Navigieren in solchen Sites. Der Browser
ändert die angezeigte Adresse nicht, auch wenn man einem Link folgt. Die Adresse des
zitierten Dokumentes kann man herausfinden, indem man den Link in einem
neuem Fenster öffnet.
(Bei vielen Browsern: Rechtsklick auf den Link - "in neuem Fenster öffnen"
o. ä.) |
 | Manchmal kann eine Seite einer Website nicht direkt aufgerufen werden. In
diesem Fall verzichtet man auf die Angabe des Pfades und gibt stattdessen
die Navigationsschritte an. |
Beispiele ergeben sich aus den Literaturangaben
dieser Arbeit.
Quellen aus dem Internet beilegen
Hier kann man keine allgemeingültigen Regeln angeben. Rücksprache mit dem
W-Seminarlehrer ist
unbedingt erforderlich!
Seiten ausdrucken und beilegen
Auf den ersten Blick ist es am einfachsten, die Seiten auszudrucken. Dabei
muss man jedoch mit folgenden Schwierigkeiten rechnen:
 | Es wird viel zu viel Papier. |
 | Ein Ausdruck wird häufig abgeschnitten - unbedingt kontrollieren! |
 | Animierte Grafiken, Java-Applets, Java-Scripte etc. können nicht zu
Papier gebracht werden. |
Seiten herunterladen, Dateien auf DVD, CD, USB-Stick beilegen
 | Eine einzelne Seite kann man mit einem modernen Browser herunterladen. |
 | Manche Browser speichern nur die Datei mit dem HTML-Code, nicht aber die
eingefügten Dateien, wie z.B. Bilder. |
 | Die meisten Browser ändern dabei jedoch gleich den Quellcode ab - ohne
jedoch den Inhalt zu ändern. |
 | Ganze
Sites lädt man mit einem speziellen Programm herunter.
Unter Linux und unter
Windows eignen sich z.B. die Download-Clients wget (http://www.gnu.org/software/wget/)
sowie HTTrack (http://www.httrack.com). Während wget die Dateien wirklich unverändert
lässt, trägt sich HTTrack in den Kopf der HTML-Datei ein. Dies beeinflusst die
Darstellung mit einem Browser jedoch nicht. |
Die Datei muss unbedingt auf Vollständigkeit geprüft werden (Bilder;
Java-Scripts etc.)
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