Quellennachweise
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Vorbemerkung

Entnimmt man fremden Arbeiten Zitate, Abbildungen, Grafiken u. ä., dann muss dies vermerkt werden und die Quelle "angegeben" oder "nachgewiesen" werden.

Schwer zugängliche Quellen sollten mit der Arbeit abgegeben werden.
Quellenangaben bei Abbildungen, Grafiken usw. nicht vergessen!
Beachte auch die Hinweise zu Quellen aus dem Internet.
Die Reihenfolge der Quellenangaben richtet sich nach dem verwendeten Zitierschema

Anzugebende Informationen

Die Quellenangabe muss folgende Informationen enthalten:

Verfasser, Titel, Erscheinungsort(e), evtl. Verlag, Auflage, Erscheinungsjahr

Erläuterungen

Verfasser:
 Zuname (ohne Titel und Amtsbezeichnungen), Vorname (abgekürzt)
bei Herausgebern zusätzlicher Hinweis: (Hrsg.)
Titel: Vollständiger Titel des Werks mit Untertiteln
Erscheinungsorte: beim Fehlen: "o. O."
evtl. Verlag:
nicht notwendig, aber erwünscht.
nach Doppelpunkt oder in Klammer (vgl. Beispiel)
Auflage:
falls nicht erste Auflage
meist als hochgestellte Zahl vor oder nach dem Erscheinungsjahr
Erscheinungsjahr: beim Fehlen: "o. J."

Sonderfälle

Nicht selbstständige Quellen, also solche Quellen, welche nicht als eigenständiges Werk erschienen sind. 
Zeitschriften
Verfasser, Titel des Aufsatzes
Titel, Nummer, Jahrgang, Seite der Zeitschrift
evtl. Erscheinungsort
Lexika
Gekennzeichnet als Artikel ("Art.") oder "unter dem Stichwort" im angegebenen Lexikon.
Zitate, die man nicht dem Original entnommen hat:
Zitate sind grundsätzlich dem Original zu entnehmen. Im Rahmen von Seminararbeiten wird dies jedoch nicht immer möglich sein. In diesem Fall geht man wie folgt vor:
<Nachweis des Originals> - zitiert nach <Nachweis der Stelle, welcher das Zitat entnommen wurde>
Im Harvard-System:
Maßgebend ist das Original
Quellen aus dem Internet: vgl. eigene Seite
Expertengespräche oder Interviews

Hat man durch ein Gespräch mit einem Experten oder in einem Interview wichtige Fakten erfahren, die in der Arbeit aufgeführt werden, sollte die Quelle im Text entsprechend zitiert, belegt und im Quellenverzeichnis angegeben werden. Für die Form einer solchen Quellenangabe gibt es kaum allgemeinverbindliche Regeln. Folgende Variante wäre denkbar:

Beispiel: 

Meier, K. (2011): Gespräch mit Herrn Dr. Korbinian Meier vom Amt für Abfallwirtschaft, Abteilung Öffentlichkeitsarbeit.

Hier geht es darum, dass der Leser gegebenenfalls die Quelle, Herrn Dr. Meier, ausfindig machen kann. Daher ist es sinnvoll, akademische Grade, die Organisation, für welche eine Person arbeitet und deren Aufgabenbereich zu nennen. Welche Information man im Einzelfall angibt, kann bei dieser Art der Quellenangabe stark variieren. Keinesfalls werden jedoch Privatadressen, Telefonnummern oder E-Mailadressen angegeben.

Beispiele

Das Literaturverzeichnis dieser Site kann zugleich als Beispiel dienen. Dort fällt jedoch die schwere Lesbarkeit auf. Diese lässt sich durch Verwendung unterschiedlicher Schriftsätze für Autor, Titel usw. sowie durch unterschiedliche Trennzeichen zwischen den Bestandteilen erheblich verbessern. Dies ist jedoch einheitlich durchzuführen. Nicht nur wegen der Optik, sondern, weil es sonst noch mehr verwirrt.

Hier ein paar Vorschläge zur Form von Quellenangaben:

Rotter, W.; Bendl, H.: Your Companion to English Texts, München, Manz Verlag, 198716
ROTTER, W., BENDL, H.: Your Companion to English Texts; München, Manz Verlag, 198716
Rotter, W., Bendl, H., Your Companion to English Texts, München, Manz Verlag, 198716
Rotter, W., Bendl, H., Your Companion to English Texts, München, Manz Verlag, 198716