Für die Konzipierung und Umsetzung eines Atombunkermuseums in Marktoberdorf wurde das P-Seminar Atombunker unter der Leitung von Thorsten Krebs im Rahmen des Projekts Unterstützung Bürgerengagement für eine finanzielle Unterstützung von 1931 Euro ausgewählt, da sich das Vorhaben durch besondere soziale und gesellschaftliche Aktivitäten auszeichnet. Von links nach rechts freuen sich: Jürgen Schwarz (2. Vorsitzender der Initiative bergaufland Ostallgäu e.V., Philipp Siegert, Thorsten Krebs, Luisa Martin und Landrätin Maria Rita Zinnecker (1. Vorsitzende von bergaufland Ostallgäu e. V.). Auf dem Bild fehlen Maximilian Lederle und Colin Schaffer, die bei der Preisverleihung verhindert waren.

Foto: Carolin Schaber, Landratsamt Ostallgäu

P-Seminar Atombunker mit Leader-Preis ausgezeichnet

Damit der Kalte Krieg in der Provinz nicht in Vergessenheit gerät, hat sich das P-Seminar „Atombunkermuseum“ zum Ziel gesetzt, die Geschichte des Marktoberdorfer Strahlenschutzbunkers in der Tiefgarage des Marktoberdorfer Rathauses  am „Originalschauplatz“ in Form einer Dauerausstellung zu erzählen. Jetzt sind Luisa Martin, Maximilian Lederle, Colin Schaffer und Philipp Siegert (Q12) zusammen mit ihrem Lehrer Thorsten Krebs für ihre Konzeption ausgezeichnet worden.

Auszeichnung für gesellschaftlichen und kulturellen Mehrwert des Projekts

Das P-Seminar ist eines von sechs Projekten, die vom Leader-Programm „Unterstützung Bürgerengagement“ für ihr besonderes gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet wurden. Die lokale Aktionsgruppe  „bergaufland Ostallgäu e. V.“ mit Experten aus den Bereichen Tourismus, Soziales, Wirtschaft und Kultur entscheidet als Vergabegremium, wer neben der ideellen Auszeichnung auch in den Genuss einer finanziellen Förderung für die Umsetzung seines Projekts bekommt. Kriterien, die es zu erfüllen galt waren dabei unter anderem die Nachhaltigkeit des Projekts, die Unterstützung von Bürgerengagement in der Region, der kulturelle Mehrwert und die Förderung von Bildung und lebenslangem Lernen.

Diese Ziele verwirklicht das Bunkerprojekt des Gymnasiums  in vorbildlicher Weise: Denn zum einen wird hier die kulturelle Infrastruktur über die Region hinaus durch die Einrichtung eines kleinen Museums dauerhaft verändert (Nachhaltigkeit), zum anderen wird ein neuer Ort der Bildung und des Lernens für Marktoberdorfer Bürger und Schüler  geschaffen (kultureller und Bildungsmehrwert) und da das gesamte museumspädagogische Angebot von Marktoberdorfern für Marktoberdorfer (und hoffentliche viele Auswärtige) geleistet wird (z. B. in Form von ehrenamtlichen Bunkerführungen) ist auch das ehrenamtliche Bürgerengagement ein wesentlicher Bestandteil dieses Projekts.

Nachhaltigkeit und Förderung des Bürgerengagements

Dieser Ansatz hat letztlich auch die Jury unter dem Vorsitz von Landrätin Rita Maria Zinnecker überzeugt, sodass sich das die „Museumsmacher“ Maximilian Lederle, Philipp Siegert, Luisa Martin, Colin Schaffer und ihr Lehrer Thorsten Krebs über eine Fördersumme von insgesamt 1931 Euro freuen konnten, die ihnen bei der Verwirklichung ihres Projekts enorm weiterhelfen wird. Deshalb auch an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank dafür!

 

Ein großes Dankeschön an unsere Sponsoren und Förderer!

Unser Projekt wird gefördert durch das Leader-Programm „Unterstützung Bürgerengagement“, die Aktionsgruppe  „bergaufland Ostallgäu e. V.“, das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER). Vielen Dank dafür!

Weitere Informationen rund ums  P-Seminar Atombunkermuseum

Wer mehr über das Projektteam, die Ausstellungskonzeption, den Kostenplan und die Fortschritte des Bunkerprojekts wissen will  oder vielleicht selbst ein großzügiger Mäzen werden möchte, kann sich hier über das P-Seminar Atombunkermuseum informieren.