Hohe Beteiligung von Schüler/-innen aus verschiedenen Jahrgangsstufen
Ein besonders aufwändiges Projekt nahm sich die Ethikgruppe der 10. Klassen vor: Im Zentrum stand der Wunsch nach schulspezifischen Daten, die Auskunft über das konkrete Social-Media-Verhalten unserer Schüler geben können. Bald wurden traditionelle Fragebögen zugunsten einer digitalen Herangehensweise verworfen: Eine Schülergruppe (Sanzhar Alibiev, Kaito Kyriakou, Maximilian Wulf) plante und gestaltete eigens eine Umfrageseite, die per QR-Code oder Link abgerufen und ausgefüllt werden konnte. Der Vorteil: Die Auswertung ließ sich dann automatisiert durchführen, ohne sich durch Berge von Papierfragebögen kämpfen zu müssen.
Ausstellung mit Daten zum Nutzungsverhalten sowie Informationen zu rechtlichen, wirtschaftlichen, gesundheitlichen und sozialen Folgen von Social Media
Am Ende beteiligten sich 277 Schülerinnen und Schüler an der zentral über die Klassenleitungen gesteuerten Umfrage – vielen Dank allen Teilnehmenden fürs Mitmachen! Die gewonnenen Daten stehen im Zentrum einer Ausstellung, die am 13. 05. vor der Aula aufgebaut wurde, flankiert von Informationen zu rechtlichen Aspekten (Verbote, Gerichtsverfahren, Gesetze), der wirtschaftlichen Seite (Umsätze und v. a. die Frage, wie über Social-Media-Plattformen eigentlich Geld verdient wird) und zu möglichen Gesundheitsrisiken. Daneben werden aber auch konkrete Tipps für Jugendliche und Eltern präsentiert, um die größten Schäden durch exzessiven Social-Media-Konsum zu verhindern.
Michael Köck