Musikalische Exequien

Schülerinnen und Schüler feiern in einem Konzert am Samstag, dem 07. März 2026 um 18 Uhr in St. Martin den bedeutendsten Komponisten des deutschen Frühbarock Heinrich Schütz, zu Lebzeiten als „Vater unserer modernen Musik“ tituliert.

Auf dem Programm steht Schütz’ bewegende Begräbnismusik Musikalische Exequien von 1635. Der fromme wie kunstsinnige Fürst Heinrich Posthumus Reuß hatte seine Beerdigungszeremonie bereits vorausgeplant: Er ließ seinen Sarg so gestalten, dass auf dem Deckel und an den Seiten 25 Bibelverse und Kirchenliedzeilen standen, die sich mit dem Tod und der Auferstehung beschäftigen. Diese Inschriften vertonte Schütz in seinen dreiteiligen Exequien, der wohl berühmtesten Trauermusik des Barock. Dem Komponisten gelang hier ein Meisterwerk, das durch die Variabilität unterschiedlichster Vokalbesetzungen besticht. Von einer einzelnen Stimme steigert sich das Werk über alle denkbaren Kombinationen aus Solo- und Chorpassagen zu einem 8-stimmigen Doppelchor.

Eine Herausforderung, der sich die Schülerinnen und Schüler der Gesangsklasse Angelika Huber, des Begabtenkurses STIMM:FIT und des Jugendchors Marktoberdorf unter der Leitung von Birgit Brücklmayr mit Bravour gestellt haben!

Unterstützt werden sie von Philip Unterreiner an der Erzlaute und Thomas Freier am Cello.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Angelika Huber