In der Zeit vom 18. bis 26. Mai 2026 besuchten wieder Schülerinnen und Schüler unserer 10.Klassen unsere französische Partnerschule, das LEGTA Nicolas Granvelle, ein landwirtschaftliches Gymnasium in Dannemarie-sur-Crète bei Besançon und erlebten das Pfingstwochenende in ihren Gastfamilien.
Anstelle eines Reiseberichts, hier eine alphabetische Auswahl an Besonderheiten, Kuriositäten und Vokabeln, die ihnen und ihren Lehrkräften in dieser Zeit aufgefallen sind:
Abendessen: In Frankreich meistens eine warme Mahlzeit.
Âne: Esel. Wir haben einen Bauernhof besucht.
Baguette: Gibt es zu jeder Mahlzeit.
Balade: das heißt Spaziergang und das hat meine Austauschpartnerin immer gesagt, wenn wir mit ihrem Hund und ihrem Pferd ausreiten/spazieren waren.
Bol: Schüssel, aus der man zum Frühstück Kakao oder Kaffee trinkt.
Cassis: Beim Abendessen gab es Fleisch mit einer Johannisbeersoße.
Caresser: Streicheln. Ich wollte die Schafe an der Schule streicheln.
Conduire: Autofahren. Meine Corres durfte schon Autofahren, weil man das in Frankreich mit 16 und 17 darf.
Déviation: Umleitung - wir mussten eine Umleitung fahren
Étang: Teich. Wir haben einen Spaziergang zu einem Teich im Wald gemacht.
Flaschenpfand: Gibt es nicht.
Fraises: Erdbeeren; être aux fraises: leicht verplant und etwas verträumt sein
Frühstück: In Frankreich ohne Teller
Handy: Muss man vor der Unterrichtsstunde vorne neben dem Pult abgeben.
Garde forestier: Förster
Klos: Öffentliche Toiletten sind kostenlos.
Kreuze: Hängen nicht in Klassenzimmern.
Leitpfosten an Straßen: Gibt es nicht – oder viel weniger als bei uns.
Pétanque: Ein Spiel, das wir oft gespielt haben.
Pompiers: Feuerwehrleute. Uns wurde die Feuerwehrwache gezeigt, da unsere Austauschschülerin bei der Feuerwehr war.
Unterrichtsstunde: Dauert 55 Minuten.
Race: Rasse. Ich wollte wissen zu welcher Rasse der Hund meiner Corres gehört.
Sanglier: Wildschwein. Ich habe Wildschweinburger gegessen.
Sauter: Springen. Der Hund von der Gastfamilie ist immer an uns hochgesprungen
Stühle: Gibt es statt Kirchenbänken in Kirchen.
Tiques: Zecken. Es wurde uns gesagt, dass wir nach Zecken schauen sollen, nachdem wir im Wald spazieren waren.
Tyrosine: Daraus bestehen die kleinen weißen Punkte, die man in älterem Comté-Käse findet.
Ver de terre: Regenwurm. Wir haben Regenwürmer als Köder zum Angeln gekauft
Zebrastreifen: Gibt es viel mehr als bei uns – auch an Kreisverkehren und Ampeln.