Bienvenue au département français - Willkommen bei der Fachschaft Französisch

Auch wenn der Einfluss des Französischen in der Welt etwas geringer geworden ist, so ist es doch - neben dem Englischen - die einzige Weltsprache, die auf allen Kontinenten gesprochen wird. Als weitere moderne Fremsprache neben Englisch leistet Französisch daher gute Dienste bei der Verständigung. Die weiteren Gründe, Französisch zu lernen sind jedoch so vielfältig wie das Land Frankreich selbst (von all den anderen Ländern, in denen diese Sprache als Mutter- oder zumindest Amtssprache fungiert, ganz zu schweigen). Ob man sich im Urlaub verständigen, in Frankreich studieren, beruflich Kontakte zu Deutschlands bedeutendstem Wirtschaftspartner knüpfen will, oder versucht, die Seele dieser uns seit Jahrhunderten in Wohl und Weh verbundenen Kulturnation zu ergründen: Französisch sprechen, lesen und verstehen zu können baut Brücken, erweitert den Horizont und kann einen wichtigen Qualifikationsvorsprung bedeuten.

Weitere Informationen und Entscheidungshilfen zur Sprachenwahl für die 6.Klasse finden Sie weiter unten.

Französisch am Gymnasium Marktoberdorf

Französisch wird am Gymnasium Marktoberdorf als zweite (ab der 6. Jahrgangsstufe) und spätbeginnende Fremdsprache (ab der 10. Jahrgangsstufe) unterrichtet. Neben dem Erlernen von Wortschatz und Grammatik, dem Einüben der Feinheiten von Aussprache und Intonation spielt von Anfang an das Kennenlernen der Kultur und Lebensart unseres Nachbarlandes eine wichtige Rolle. Zwei Austauschprogramme (in der 8. und 10. Klasse) sorgen dafür, dass dies auch hautnah erfahren werden kann.
Studienfahrten, Exkursionen ans Institut Français in München, sowie Theaterfahrten und nicht zuletzt der alljährliche allgäuweite Vorlesewettbewerb der 7. Klassen erleichtern über den Unterricht hinaus den Zugang und machen Französisch als lebendige Fremdsprache erfahrbar.
In der französischsprachigen Abteilung der Schulbibliothek finden unsere Schülerinnen und Schüler neben Klassikern und aktueller Jugendliteratur auch Anregungen in französischen Comics (Bande dessinée).

Die Französischlehrkräfte am Gymnasium Marktoberdorf

Fachbetreuer
Josef Müller

Fachschaftsmitglieder:
Ruth Cebulj, Stefan Edelmann, Markus Ibe, Stefanie Leufer, Martin Lotter, Stefanie Rüger, Ulrike Sommermann, Sybille Wittmann

Wissenswertes zum Fach Französisch am Gymnasium Marktoberdorf

Wozu Französisch lernen ?
  • Zur Verständigung
    Wer Französisch lernt, kann Französisch sprechen, schreiben, lesen (und vielleicht auch singen) und auf diese Weise mit heute lebenden Menschen in Kontakt treten. Die Vorteile einer zweiten (modernen) Fremdsprache liegen in unserer globalisierten Welt auf der Hand. Bei Französisch kommt hinzu, dass es in außergewöhnlich vielen Ländern als Mutter- oder Amtssprache gesprochen wird und darüber hinaus - neben dem Englischen - als weltweite Verkehrssprache funktioniert. Davon profitieren Menschen, die Französisch sprechen im täglichen Leben, in der Freizeit (Frankreich ist ein großartiges Urlaubsland) und im Beruf (Frankreich ist Deutschlands wichtigster Handelspartner).
     
  • Als Grundlage für weitere Romanische Sprachen
    Um eine gute Grundlage für weitere Romanische Sprachen zu haben, muss man nicht unbedingt deren gemeinsame Ursprungssprache lernen. Wer Französisch gelernt hat, hat beste Voraussetzungen, um Italienisch, Spanisch oder jede andere lebende Romanische Sprache zu erlernen. Und beherrscht sogar schon eine davon!
     
  • Um Englisch und Deutsch besser zu verstehen
    Dank Wilhelm dem Eroberer (1066...) haben tausende französische Wörter ins Englische gefunden. Wechselseitige Bezüge sind also äußerst häufig und erleichtern das Lernen in beiden Sprachen. Aber auch lateinische Fremdwörter im Deutschen können mit Französisch- und Englischkenntnissen leicht erschlossen werden.
     
  • Als Eintrittskarte in eine fremde Kultur
    Die Kenntnis der Sprache eröffnet den Zugang zur Kultur unseres Nachbarlandes, welche unsere Welt spätestens seit der Aufklärung maßgeblich mitgeprägt hat. Dies betrifft aber nicht nur Kunst und Literatur der Vergangenheit sondern auch die heutige Lebensumgebung gleichaltriger Jugendlicher und ihrer Familien. Und nicht zuletzt ist Frankreichs politisches und wirtschaftliches Leben so eng mit dem unseren verflochten wie mit kaum einem anderen Land in Europa. Wenn wir also wissen wollen, was Frankreich bewegt, sollten wir Französisch sprechen. Und dank der unzähligen historischen Berührungs- und Reibungspunkte mit Deutschland lernen wir dabei auch immer etwas über uns selbst.
Vorteile von Französisch:
  • Die Aussprache
    Auch wenn es  am Anfang gewöhnungsbedürftig erscheinen mag: die Beziehung zwischen Schreibung und Lautung ist sehr eindeutig. (Viel eindeutiger als z.B. im Englischen)
     
  • Übersetzen ist passé 
    Französisch kann man sprechen und schreiben. Beides stellt unterschiedliche Anforderungen an den einzelnen Schüler. Da auch das Mündliche mittlerweile einen hohen Stellenwert hat, können Schwierigkeiten im Schriftlichen hier gut ausgeglichen werden - und umgekehrt. Übersetzen ist - wie im Englischen - nur noch im Zusammenhang der Médiation gefragt. Und da geht es um sinngemäßes Wiedergeben von Inhalten.
     
  • Weiterlernen in der Oberstufe — und in Frankreich
    ​​​​​​​Wer Französisch in der Oberstufe belegt, hat mit der Note 4 oder besser die sprachlichen Zulassungsvoraussetzungen, um an einer französischen Universität zu studieren.
Mit Französisch kommt gut zurecht, wer…
  • … fleißig ist.
  • … genau und konzentriert arbeitet.
  • … Freude am aktiven Lernen im Klassenverband hat.
  • ... auch im Englischen schon Spaß am Sprechen und an der Kommunikation in der Fremdsprache hat.

Schüler, die Latein als 2.Fremdsprache gewählt haben, können in der 9.Klasse Französisch als 3., sogenannte „spät beginnende" Fremdsprache wählen. Sie legen dann in der 10.Klasse Latein oder Englisch ab (wobei wir empfehlen, Englisch auf jeden Fall beizubehalten)  und verpflichten sich dazu, Französisch auch in der Oberstufe, also insgesamt drei aufeinanderfolgende Jahre zu belegen.
An unserer Schule wird hierfür das Lehrwerk Génération Pro des Klett-Verlags verwendet, das speziell auf die Bedürfnisse und Interessen bereits älterer Lerner zugeschnitten ist und die Themen der Lebenswelt von Jugendlichen aufgreift, die sich mit den Themen Ausbildung, Schule und Berufswahl beschäftigen.
Wichtige Informationen zu diesem Thema (und die geltenden Regelungen für die Oberstufe) finden Sie auf den Seiten des Ministeriums.

Anzahl der großen Leistungsnachweise

6. Klasse: 4
7. Klasse: 4
8. Klasse: 4
9. Klasse: 3 (davon eine mündlich)
10.Klasse: 3 (davon eine mündlich)
11.Klasse: 2
12.Klasse: 2 (davon eine mündlich)

Die „mündliche Schulaufgabe“ in der 9. und 10. Jahrgangsstufe und in der Qualifikationsphase

Um die Stellung der kommunikativen Fähigkeiten im Französischunterricht deutlich aufzuwerten, fordert die GSO (Gymnasiale Schulordnung) einen großen Leistungsnachweis (früher Schulaufgabe) in geeigneten Jahrgangsstufen durch eine qualifizierte mündliche Prüfung zu ersetzen. Dieser Forderung kommen wir sehr gerne nach und führen in der 9. und 10. Jahrgangsstufe jeweils eine solche „mündliche Schulaufgabe" durch. Die Schüler werden im Unterricht und besonders in den verpflichtenden Intensivierungsstunden auf diese besondere Prüfungsform vorbereitet. Neben der Erarbeitung geeigneter Redemittel dienen diese zusätzlichen Stunden auch der Einübung von Prüfungsgesprächen. Die Inhalte der Prüfungen ergeben sich aus den im Unterricht behandelten Themen (z.B. Mode, Schulprobleme, Landeskundliche Inhalte zu Frankreich und den Übesee-Départements wie z.B. Wissenswertes über die französischen Antillen etc.). In der Prüfung sollen die Schüler zeigen, dass sie sich in einfachen Situationen zu vertrauten Themen flüssig und gut verständlich äußern und auf die Äußerungen anderer reagieren können.

Ein zweiter großer Leistungsnachweis in mündlicher Form wird verpflichtend in der Qualifikationsstufe gefordert. Er wird bei uns in der Q 12 durchgeführt. Diese Prüfungsform dient auch der Vorbereitung auf die Abiturprüfung, die auch als Kollquiumsprüfung abgelegt werden kann.

Übungsgaufgaben für die schriftliche Abiturprüfung (auch zum Hörverstehen!) finden Sie unter diesem Link.

Journaux:
Magazines:
Chaînes de télévision et de Radio:
  • TV5 (Chaîne internationale de la Francophonie)
  • France 3 (Chaînes régionales)
  • Arte (Chaîne franco-allemande)
  • RFI (Radio France Internationale) - für Schüler interessant: Journal en français facile
Apprendre le français:

   

Aktivitäten der Fachschaft Französisch

Besançon (Doubs) - Schüleraustausch

Seit dem Schuljahr 1999/2000 pflegt das Gymnasium Marktoberdorf einen Schüleraustausch mit dem Lycée LEGTA Granvelle de Besançon, einem dem französischen Landwirtschaftsministerium unterstellten Gymnasium, in dem sich die Schülerinnen und Schüler neben dem allgemeinbildenden Zweig für technisch und landwirtschaftlich orientierte Ausbildungsrichtungen entscheiden können. Die Austauschklasse
Das Gymnasium mit angeschlossenem Internat befindet sich in Dannemarie-sur-Crête, einem Vorort von Besançon, der etwa 120 000 Einwohner zählenden und nur ca. 500 km von Marktoberdorf entfernten Hauptstadt der Région Franche-Comté im Osten Frankreichs.

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Péron (Ain) - Schüleraustausch

Seit 2013 besteht der Austausch unserer achten Klassen mit den Deutsch-Schülern des französischen Collège de Péron. Jeweils eine Woche verbringen beide Schülergruppen in den Gastfamilien, wobei ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm auch viele Gelegenheiten bietet, sich in der Gruppe der Gleichaltrigen kennenzulernen.

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Vorlesewettbewerb der 7. Klassen 2017

Sechs Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen maßen sich - anlässlich des Deutsch-Französischen Tages am 22.1. - im Vorlesen in ihrer zweiten Fremdsprache. Ein vorbereiteter und ein unbekannter Text mussten vor einer Jury aus Lehrkräften und Klassenkameraden gelesen werden, die die Vorträge nach Kriterien wie "Tempo", "Aussprache" und "lebendige Gestaltung" beurteilte.

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W-Seminare im Fach Französisch

Zielsetzung des Seminars:

Dass es Lieder auf Französisch gibt, ist an sich erst einmal nichts besonderes und würde ein eigenes W-Seminar thematisch nicht ausfüllen. Besonders – und für die französische Kultur bedeutsam – ist aber, dass es in Frankreich eine große Tradition von Chansons gibt, die anspruchsvolle Texte mit den verschiedensten Musikstilen verbindet, und die sich seit Anfang des 20.Jahrhunderts bis heute großer Beliebtheit in allen Bevölkerungsschichten erfreut.
Im Seminar soll diese Tradition zunächst anhand ihrer prominentesten Vertreter (Jacques Brel, Edith Piaf, Charles Trenet, Georges Brassens, Barbara etc.) vorgestellt werden, um dann einen ausgiebigen Blick auf die aktuelle Musikszene in unserem Nachbarland zu werfen. Die modernen Vertreter (z.B. Stromae, Emilia Jordana, Camille, Zaz, Abd Al Malik und viele andere) berufen sich nämlich zum Teil ausdrücklich auf diese Tradition, machen auf ihrer Grundlage aber sehr eigenständige Musik für die Gegenwart. Außerdem soll die Stellung des Chanson in der französischen Gesellschaft – im Vergleich zu Deutschland – behandelt werden. Hier ist festzustellen, dass Chansons (ganz im Gegensatz zum deutschen Schlager oder deutscher Pop- oder Rockmusik) seit langer Zeit ganz offiziell als schützenswerte Kulturgüter anerkannt und gefördert werden, was sich nicht zuletzt in der Quotenregelung für französischsprachige Musik in Radio und Fernsehen widerspiegelt.

Voraussetzungen:

Das Seminar steht allen offen, die Französisch als zweite Fremdsprache gelernt haben und sich für das Thema interessieren. Schülerinnen und Schüler, die Französisch als spätbeginnende Fremdsprache (ab der 10.Klasse) lernen, können leider nicht teilnehmen (Beschluss des Kultusministeriums). Zwar ist es empfehlenswert, Französisch zumindest auch in der Q11 zu belegen – für die Teilnahme ist es aber keine Voraussetzung.

Mögliche Themen für die Seminararbeit:
  1. Chansons als Filmmusik in Les choristes
  2. Die Chansons von Michel Sardou in La famille Bélier
  3. Chansons als Element der Handlung in On connaît la chanson
  4. Englischsprachige Welthits oder Jazz-Standards und ihre französischen Originale (Autumn leaves/Les feuilles mortes, My way/comme d'habitude, I wish you love/Que reste-t-il de nos amours, Somewhere/La mer)
  5. Wie wirken sich gesetzliche Quoten und Regelungen auf das künstlerische Leben und die Medienlandschaft aus? (In Frankreich ist der Anteil französischsprachiger Musik im Radio gesetzlich geregelt.)
  6. Die Bedeutung von Casting-Shows in Frankreich (auch im Vergleich zu Deutschland)
  7. Politische „engagierte“ Chansons – Beispiele aus Vergangenheit und Gegenwart
  8. Die Einwanderungsproblematik in der Musik: Immigration als Thema in Chansons bzw. die Bedeutung von Musikern „mit Migrationshintergrund“
  9. Stromae – le nouveau Brel? Vergleich anhand von Beispielen
Weitere Aktivitäten

Neben Techniken der Internetrecherche soll auch der Umgang mit traditionellen Medien und Bibliothekskatalogen eingeübt werden. Geplant ist daher unter anderem ein Besuch im Institut Français in München, der – je nach Kinoprogramm – auch mit dem Besuch eines französischsprachigen Films im Theatiner-Kino oder einem Konzert verbunden werden kann. Auch andere Exkursionen zu französischen kulturellen Veranstaltungen sind möglich.

Zielsetzung des Seminars:
  • Umgang mit Literatur
  • Erarbeitung akademischer Arbeitstechniken
  • Vergleich Romanvorlage mit Verfilmungen (wo möglich)
  • vertiefte historische Analyse (Occupation, Résistance, Collaboration, Judenverfolgung)
Mögliche Themen für die Seminararbeiten:
  1. Louis Malle: Au revoir, les Enfants
  2. Joseph Jeffo: Un sac de billes
  3. Patrick Modiano, Louis Malle: Lacombe Lucien
  4. Vercors: Le silence de la mer
Zielsetzung des Seminars:

Das Seminar soll zu nächst einen Überblick über die Vielfalt französischsprachiger Musik geben. Dabei wird die große Tradition der Chansons des 20. Jahrhunderts ebenso berücksichtigt werden wie aktuelle Tendenzen (Rap, Hip-hop, Rock/Pop, Reggae etc.) neben Musik aus Frankreich natürlich auch Musik aus an deren französischsprachigen Ländern.
Schon während dieses Überblicks im ersten Teil von 11/1 können und sollen die Teilnehmer/-innen sich in Bezug auf ein mögliches Facharbeitsthema orientieren, eine Musikrichtung bzw. einen Themenbereich finden, in den sie sich tiefer einarbeiten wollen. Bereits vorhandene Kenntnisse und Vorlieben werden dabei in Absprache mit dem Kursleiter natürlich berücksichtigt. Ziel ist, bestimmte Stilrichtungen, Sänger/-innen oder Gruppen als Beispiel herauszunehmen, sich mit einzelnen Chansons auseinanderzusetzen , die Texte zu verstehen und ihre Hintergründe mit Hilfe französischsprachiger Medien (Zeitungen, Magazine, Internet) zu erforschen.

Voraussetzungen:

Das Seminar steht allen offen, die Französisch als zweite Fremdsprache gelernt haben und sich für das Thema interessieren. Schülerinnen und Schüler, die Französisch als spätbeginnende Fremdsprache (ab der 10.Klasse) lernen, können leider nicht teilnehmen (Beschluss des Kultusministeriums). Zwar ist es empfehlenswert, Französisch zumindest auch in der Q11 zu belegen – für die Teilnahme ist es aber keine Voraussetzung.

Mögliche Fragestellungen, die in eine Seminararbeit münden können:
  1. Was ist das Besondere an der französischen Chansonkultur im Vergleich zu Deutschland?
  2. Wer sind bzw. waren die einflussreichsten Sängerinnen und Sänger bzw. Autoren, und was macht sie – bis heute – so beliebt?
  3. Wie lebt das „Chanson à textes“ heutzutage weiter? (Vincent Delerm, Thomas Fersen, Bastien Lallemant, u.a.)
  4. Pop, Rock und Schlager auf Französisch – gibt's das? (Und wie!)
  5. Wie klingt Hip-Hop auf Französisch – und warum soll man sich das anhören?
  6. Worum geht es in politisch engagierten Texten zu verschiedenen Zeiten?
  7. Wie sehen sich Deutsche und Franzosen gegenseitig in ihren Liedern?
  8. Was ist das Besondere an französischen Chansons aus Québec?
  9. Was ist eigentlich Cajun-Music? Und warum soll das französisch sein?
  10. Was passiert wenn sich französische Chanson-Kultur mit Musikstilen aus den ehemaligen Kolonien vermischt?

Die Liste kann mehr oder weniger beliebig weitergeführt werden, in alle Musikrichtungen, und in alle Ländern, in denen Französisch gesungen wird – und davon gibt es mehr als man denkt.

Weitere Aktivitäten

Um einen möglichst unmittelbaren Eindruck der aktuellen Musikszene zu bekommen, sind auch Konzertbesuche französischsprachiger Gruppen und Sänger in München (wo regelmäßig französische Künstler gastieren) und in der näheren Umgebung vorgesehen - diese hängen natürlich vom Angebot ab.
Neben Techniken der Internetrecherche soll auch der Umgang mit traditionellen Medien und Bibliothekskatalogen eingeübt werden. Geplant ist daher unter anderem ein Besuch im Institut français in München.

Ein Seminar für Leute, die gerne Musik hören, sich für die Texte und ihre Hintergründe interessieren - und auf diesem Wege auch noch etwas über Frankreich und die Länder der Francophonie lernen möchten.

      

P-Seminare im Fach Französisch

Zielsetzung des Seminars:

Begründung / Zielsetzung des Projekts: Essen und Kochen spielen heutzutage eine große Rolle in der Gesellschaft (vgl. Kochshows, Promidinner); angesichts der Ganztagsschule und der hohen Wochenarbeitszeit der Eltern lernen die Kinder und Jugendlichen nicht mehr kochen. Dieses Manko möchte ich aufgreifen und den Schülern Grundbegriffe des Kochens vermitteln, als Französischlehrerin unter Einbeziehung der französischen Lebensweise. Im Mikrokosmos „Küche“ steht dieTeamarbeit im Vordergrund, bei der viele Sozial- und Selbstkompetenzen geschult und konkret aufgezeigt werden.

In Teamarbeit zu erstellendes Endprodukt:
- verschiedene französische Gerichte in Form von Vor-, Haupt und Nachspeisen kochen, Kochbuch in deutscher und französischer Sprache erstellen

Zeitplan im Überblick:

11/1
- 14 tägiges Kochen am Nachmittag in 4 Schulstunden :
- Besprechung, Aufteilung, Vorbereiten und Kochen, gemeinsames Essen und Aufräumen

11/2
-Koch der Kochschule zu uns zu Besuch, um uns über sein Berufsfeld zu unterrichten
- Jeder TN soll mindestens 1 Tag in einem Restaurant schnuppern
- Rückmeldebogen

12/1
- Abschlussgespräch
- Abschluss des Portfolios

Weitere Bemerkungen:

Voraussetzungen / erforderliche Sprachkenntnisse:
- Französisch, auch spätbeginnend
- keine Vegetarier, Veganer, Allergiker
- Interesse an selbstgekochtem Essen, an französischer Küche

Voraussichtlich notwendige Sach- und Finanzmittel:
- Realschulküche muss zur Verfügung stehen
- Essenseinkäufe

Externe Partner, die voraussichtlich beteiligt sind:
- Realschulküche
- Haralds Kochschule

Zielsetzung des Seminars:

Wenn die Schüler/innen der 8. und 10. Klasse am Schüleraustausch mit Frankreich teilnehmen, gibt es oft Vorbehalte, Ängste und Vorurteile. Um sie auf die anderen Gegebenheiten beim Essen, in der Schule, in der Familie etc., die der anderen Kultur geschuldet ist, besser vorzubereiten, sollen die Kollegiaten einen „Guide“ bzw. eventuell einen kleinen Film in Form von „karambolage“, dem Kulturmagazin, das auf ARTE läuft, erstellen. Um die Kulturunterschiede kennenzulernen, könnten sich die in Frage kommenden Schüler/innen durch den „Guide“ informieren. Falls ein Film erstellt wird, könnte man ihn sowohl den Schülern als auch den Eltern vorab am Elternabend zeigen.

Zeitplan im, Überblick:

11/1
- Ziel: Planung des Guide
- Zielfestlegung: Film „karambolage“?
- Aufgabenverteilung zu Aufbau, Durchführung und Vermarktung des Dokumentes

11/2
- In Erfahrung bringen: Wie schreibt man einen Führer für Schüler (und Eltern)?
- Und evt. : Wie dreht man einen Film?

12/1
- Erstellen des „guide“ und evt. des Filmes
- Präsentation des „guide“ als auch evt. des Filmes
- Portfolio und Abschlussgespräch

Weitere Bemerkungen:

- Französischkenntnisse
- idealerweise Teilnahme an einem Austausch mit Frankreich

Externe Partner, die voraussichtlich beteiligt sind:
- AK Film
- Institut français
- Unsere Partnerschulen in Besançon und Péron

 
Zielsetzung des Seminars:

- Schaffen eines Material-Pools Französisch zur Ergänzung und Auflockerung des Französischunterrichts in der Mittelstufe
- Förderung der sozialen Kompetenz durch Arbeit mit jüngeren Schülern
- Verbesserung der eigenen Sprachkompetenz durch Erstellen von Arbeitsmaterialien

 
Zeitplan im Überblick:

11/1
- Grundlagen der Didaktik,
- Analyse bereits vohandener Materialien

 
11/2
- Erstellen der Arbeitsmaterialien (Freiarbeit, Lernzirkel, Lernspiele, Material für Vertretungsstunden)
 
12/1
- Erproben der Arbeitsmaterialien im Unterricht

- Verbesserung der Entwürfe
- Portfolio und Abschlussgespräch

Weitere Bemerkungen:

Externe Partner, die voraussichtlich beteiligt sind:
Klettverlag, München

 
Zielsetzung des Seminars:

Aktionsplan erstellen
- konkrete Arbeit mit den Schülern
- Internetrecherche
- Erstellung und Sichtung von Übungsmaterialien unterschiedlichen Niveaus
- Planung und Durchführung eines Französischvormittages (z.B. Spiele, Sketche, kurze Theaterstücke für bzw. mit den Schülern
- Gestalten (eines Teils) des Klassenzimmers
- Berücksichtigung weiterer Schülervorschläge

Zeitplan im Überblick:

11/2
- Konkrete Arbeit mit Schülern und den jeweiligen Klassenlehrern in der 6. Jahrgangsstufe

12/1
- Portfolio und Abschlussgespräch, Evaluation der Ergebnisse

 
Zielsetzung des Seminars:

Die Seminarteilnehmer bereiten selbständig eine 5-tägige Fahrt nach Paris vor, die voraussichtlich vom 21.-25.07.2014 im Rahmen des Fahrtenprogramms des Gymnasiums Marktoberdorf stattfindet. Die im Französischunterricht erworbenen Kenntnisse sollen hier angewendet werden bei der Buchung des Transportmittels über die Unterkunft bis zur Auswahl der zu besuchenden Sehenswürdigkeiten und evt. deren Reservierung. Die Schüler erstellen Referate zu einzelnen Objekten, die sie ihren Mitreisenden vor Ort vortragen. Anschließend sollen ihre Erkenntnisse und Eindrücke in Form einer Ausstellung und/ oder eines Videofilmes dokumentiert werden.

Zeitplan im Überblick:

11/1
- Projekt definieren
- bis 01.10.2014 Eruierung der Teilnehmerzahl an der Studienfahrt Paris
- Kostenanalyse der verschiedenen Transportmittel, Auswahl und Buchung
- Suchen einer geeigneten Unterkunft samt Kostenanalyse
- Evaluierung der «sites touristiques» bzw. «promenades» in bestimmten Stadtvierteln

11/2
- Optimierungsprozess (Auswahl der zu besichtigenden Objekte unter räumlich -zeitlich – thematischem Aspekt)
- Referate zu ausgewählten Objekten erstellen
- 21.-25.07.2014 Studienfahrt nach Paris; Referate vor Ort halten, Dokumentation erschließen

12/1
- Nachbereitung bzw. Dokumentation erarbeiten in Form einer Ausstellung bzw. eines Films
- Portfolio

Weitere Bemerkungen:

Folgende außerschulische Kontakte können/sollen im Verlauf des Seminars geknüpft werden:
- Reisebüros, DB-Zentrum, Fluglinien, Busunternehmen, Métro de Paris,
- Hotels, Studentenunterkünfte
- Tourismuszentrale (Maison de France)
- Museen (Öffnungszeiten, Reservierungen)

Zielsetzung des Seminars:

- Interviews mit Lehrern, Schülern unserer Partnerschule
- Umfragen vor Ort
- Internetrecherchen zu geographischen, historischen, kulturellen, politischen und schulischen Gegebenheiten
- Zusammenschau der einzelnen Beiträge, Layout und Druck bzw Diashow/Film

Zeitplan im Überblick:

11/1
- Vorbereitung (intensiv vor dem Abflug!)
- Recherchen an Ort und Stelle

11/2
-im Anschluss an den Aufenthalt auf Réunion Bearbeitung bis zu den Endprodukten

Weitere Bemerkungen:

 Folgende außerschulischen Kontakte können/sollen im Verlauf des Seminars geknüpft werden:
- engere Kontakte zu Eltern, Schülern und Lehrern des Partnergymnasiums
- Kontakte zu Vertretern von Museen und Veranstaltern

 
 
Zielsetzung des Seminars:

- Eigenständige Planung und Organisation eines Informationstages zu Frankreich, seiner Kultur und den deutsch-französischen Beziehungen
- Erstellen eines Aktionsplanes für einen reibungslosen Ablauf des dt.-frz. Tages
- Kontaktaufnahme mit dem Institut Français und weiteren Partnern
- Einholen von Ideen und Material
- Fördern der Sozialkompetenzen: Teamkompetenz, Planungskompetenz, Kommunikationskompetenz
- Umgang mit verschiedenen Medien und Methoden, z.B. Powerpoint, Film, Photos

Zeitplan im Überblick:

11/1
- Organisation und Verteilung der Aufgaben
- Sammlung von Themenbereichen, Informationen und Ideen für das Projekt
- evtl. Durchführung eines „kleinen“ dt.-frz. Tages am 22. Januar

11/2
- Inhaltliche Vorbereitung: Ausarbeitung der Themenfelder inkl. Art der Präsentation
- Konkrete Planung des dt.-frz. Tages

12/1
- Durchführung des dt.-frz. Tages
- Portfolio und Abschlussgespräch

Weitere Bemerkungen:

Für die Teilnahme am Seminar sind französische Grundkenntnisse nötig.

Der deutsch-französische Tag findet jährlich am 22. Januar statt und erinnert an den deutschfranzösischen Freundschaftsvertrag von 1963. Frankreich und Deutschland sind seitdem enge Partner und Freunde geworden und dieser Tag soll Menschen in Deutschland und Frankreich die Gelegenheit bieten, das Nachbarland besser kennen zu lernen.

Wer sich für Frankreich interessiert, hat in diesem P-Seminar die Möglichkeit, Mitschülern und Eltern Frankreich und seine Kultur näher zu bringen.

Wir werden einen deutsch-französischen Tag für verschiedene Zielgruppen (z.B. Schüler mit und Schüler ohne Französischkenntnisse, Eltern etc.) organisieren.

Gemeinsam werden Ideen entwickelt, wie man die französische Sprache und Kultur für andere interessant und vielseitig präsentieren und vermitteln kann und welche Themen (z.B. französische Kunst, Musik, Küche, Geschichte, Politik) wir den jeweiligen Zielgruppen präsentieren wollen. Hier kann und soll sich jeder mit seinen persönlichen Interessen einbringen.

Ein genauer Aktionsplan wird gemeinsam erstellt und verschiedene Möglichkeiten der Präsentation (z.B. Ausstellung, Vortrag, Spiele, Umfragen, Theater, Workshop, Film) werden diskutiert und ausgearbeitet werden. Daneben sollen Materialien zur Werbung für den Tag, wie z.B. Plakate, Infobroschüren, Zeitungsartikel, Power-Point-Präsentationen, erstellt werden. Schließlich wollen wir mit Partnern aus der Region, die Verbindungen zu Frankreich haben, in Kontakt treten und sie möglicherweise in die Planung einbeziehen.

Si ça vous intéresse et si vous voulez célébrer l’amitié franco-allemande avec vos camarades et vos parents, soyez les bienvenus dans ce cours !

(Französischkenntnisse sind notwendig. Schüler mit Französich spätbeginnend, die sich für die französische Sprache und Kultur interessieren und gute Grundkenntnisse mitbringen, können ebenfalls teilnehmen.)

Lasst uns Botschafter der französischen Kultur sein!

Externe Partner, die voraussichtlich beteiligt sind:
- Institut Français
- frz. Konsulat in München

Anhand französischer Kochrezepte werden typisch französische Gerichte zubereitet (mit Kosten verbunden); dabei werden gesundheitsbewusste, saisonale und regionale Aspekte Frankreichs thematisiert. Als Höhepunkt der „Cuisine française“ soll im Internat eine „französische Woche“ stattfinden, in der über Frankreichs Küche und Eßgewohnheiten informiert und französische Menüs auf dem Speisezettel stehen sollen (in Absprache mit dem Internatskoch Herrn Kleybor)

Zielsetzung des Seminars:

- Aktionsplan erstellen
- Sammeln von typisch französischen Gerichten
- Auswählen solcher Gerichte, die sich zum Nachkochen in unserer Region (Bayern) auch unter saisonalem Aspekt eignen
- Übersetzen der Kochrezepte
- Informationen zu gesundem Essen
- Erstellen eines Kochbuches
- eigenständige Planung und Organisation: von der Kalkulation über den Einkauf bis zum Kochen in einer Schulküche und den gemeinsamen Verzehr
- Internatsküche in Marktoberdorf auf dem Prüfstand: Umfrage und Vergleich mit anderen Angeboten und Formen des Mittagessens, evt. mit anderen (französischen)Schulkantinen
- Eine „französische Woche“ in der Internatskantine organisieren

Zeitplan im Überblick:

11/1
- Allgemeine Studien- und Berufsorientierung
- Planung des Seminars
- Vorkenntnisse in Französisch, Kochen, Internatsessen, gesundem Essen eruieren

11/2
- Kochen ausgewählter Rezepte (an ausgewählten Nachmittagen bzw. Samstagvormittagen)
- Menüs für die französische Woche im Internat erarbeiten
- Umfrage zu mittäglichen Essgewohnheiten bei Schülern
- Informationen zu gesundem Essen

12/1

- Französische Woche im Internat durchführen
- Portfolio
- Evaluation der Ergebnisse

Weitere Bemerkungen:

- Schulküche in unmittelbarer Nähe des Gymnasiums Marktoberdorf an festgelegten Nachmittagen bzw. Samstagvormittagen benutzen
- FH Kempten: Fachbereich Betriebs-, Sozialwirtschaft am "Tag der Sozialwirtschaft" erkunden
- Berufsfachschule für Hauswirtschaft und Kinderpflege in Kaufbeuren oder Hotelfachschule in Bad Wörishofen oder Fremdspracheninstitut in Kempten kontaktieren
- Als Referenten einen Lebensmitttelchemiker vom Gesundheitsamt und eine Ökotrophologin einladen

Externe Partner, die voraussichtlich beteiligt sind:
- Internatsküche mit ihrem Koch Herrn Kleybor
- Schüler, die in einer anderen, evt. französischen Schulkantine Mittag essen