Biologie – Das Leben kennen lernen durch Begreifen, Verstehen und Handeln

Begreifen

Die unmittelbare Berührung und direkte Auseinandersetzung mit Lebewesen und das aktive Arbeiten mit biologischen Präparaten erleichtert das Lernen und verbessert das langfristige Behalten von Unterrichtsinhalten.

  • Pflanzenfamilien kennenlernen an frischgepflücktem Material und in der freien Natur wiedererkennen bei einem Unterrichtsgang
  • Besonderheiten der Amphibien und Reptilien (Jgst. 6), sowie der Gliedertiere Jgst. 8) am lebenden Tier beobachten und wiederholen (mit Experte M. Werdan)
  • Mikroskopie mit modernsten, netzunabhängigen Geräten

 

Verstehen

Viele Zusammenhänge in der Biologie erfordern einen Einblick in den mikroskopischen und submikroskopischen Bereich. Zur Unterstützung dieses „tieferen“ Verständnisses werden zahlreiche Modelle, Präparate und technische Geräte im Unterricht eingesetzt.

Handeln

Unser Biologieunterricht ermuntert die Schüler zu gesundheitsbewusstem Verhalten (Bewegung, Ernährung, Zahnpflege,…) und gibt ihnen Handlungsmöglichkeiten, wie sie ganz persönlich zum Schutz und Erhalt unserer Umwelt beitragen können. Diese reichen vom alltäglichen Verhalten (Abfallvermeidung, Ressourcenschonung, Vermeidung von CO2-Emmissionen, …) über die Teilnahme an unserer jährlichen Sammlung für einen Naturschutzverband bis hin zur aktiven Tier- und Landschaftspflege im Arbeitskreis Schulimkerei.

Das Fach Biologie

  • leistet in der Auseinandersetzung mit dem Lebendigen einen wesentlichen Beitrag zur Welterschließung
  • ermöglicht den Schülerinnen und Schülern die aktive Teilhabe an der gesellschaftlichen Diskussion über technische Entwicklungen und wissenschaftliche Forschung
  • fördert in besonderem Maße multiperspektivisches und systemisches Denken, das Verständnis der Vielzahl biologischer Systeme (z.B. Zelle, Organismus, Ökosystem) ständigen Perspektivenwechsel erfordert;
  • trägt zur Entwicklung eines individuellen Selbstverständnisses bei, da der Mensch, als Teil und Gegenüber der Natur, selbst eine Schwerpunkt des Biologieunterrichts ist;
  • liefert die Grundlage für ein gesundheitsbewusstes und umweltverträgliches Handeln in individueller und gesellschaftlicher Verantwortung.

Neben der Vermittlung von Fachinhalten verfolgt moderner Biologieunterricht nach dem neuen Lehrplan verstärkt auch eine Handlungsdimension, erweitert also systematisch die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler in folgenden Bereichen:

  • Fachwissen (Lebewesen, biologische Phänomene, Begriffe, Prinzipien, Fakten kennen und einordnen)
  • Erkenntnisgewinnung (Beobachten, Vergleichen, experimentieren, Modelle nutzen und praktische wie theoretische Arbeitstechniken anwenden)
  • Kommunikation (Informationen sach- und fachbezogen erschließen und austauschen)
  • Bewertung (biologische Sachverhalte in verschiedenen Kontexten erkennen und bewerten)

Bei der Vermittlung von Fachwissen wird auf übertragbare Basiskonzepte, die das selbsttätige Erschließen neuer Lerninhalte aus biologischer Perspektive erleichtern, immer wieder Bezug genommen. Sie dienen der Strukturierung und unterstützen kumulative Lernprozesse: Struktur und Funktion - Organisationsebenen - Stoff- und Energieumwandlung - Informationen und Kommunikation - Steuerung und Regelung - Reproduktion - Variabilität und Angepasstheit - Entwicklung

Die Vielfalt biologischer Phänomene macht exemplarisches Vorgehen im Unterricht unumgänglich. Thematischer Schwerpunkt ist der Mensch. Tier und Pflanzen aus der Erfahrungswelt der Kinder stehen am Anfang des Biologieunterrichts. Zunehmend kommen evolutionäre, physiologische und ökologische Aspekte hinzu. Bis zum Mittleren Bildungsabschluss, dem Zeitpunkt also, an dem das Fach abgewählt werden kann, erhalten die Schülerinnen und Schüler sowohl einen guten Überblick über die Grundlagen der Biologie als auch einen ersten Einblick in gesellschaftlich bedeutsame, aktuelle Themen.

   

Die Biologielehrkräfte am Gymnasium Marktoberdorf

Fachbetreuer
Jürgen Neubauer

Fachschaftsmitglieder:
Claus Bovenschen, Claudia Fichera, Tobias Grygier, Elke Knauer-Peters, Doris Lehmann, Cornelia Nagel, Andrea Neubauer, Petra Stegmann, Tim Stegmann, Christian Würtz

      

Aktivitäten der Fachschaft Biologie

Naturwissenschaftliches Praktikum

Schon mal eine Amöbe gesehen? Oder eine Kugelalge? Beim Naturwissenschaftliche Praktikum für interessierte Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen drehte sich alles um Thema Mikroskopieren. Erfahren Sie mehr über die spannenden Eindrücke unserer jungen Forscher(innen) aus der Welt der Formen, Farben und Strukturen von Mikroorganismen.

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Sammelrekord für die Natur

Bei der diesjährigen Sammelwoche für Bayerns Natur des BN haben Schülerinnen und Schüler aus unseren 5. und 6. Klassen einen mittleren vierstelligen Eurobetrag gesammelt. Damit erreichten sie sowohl das beste Ergebnis aller beteiligten Schulen im Ostallgäu. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für euer Engagement für unsere Umwelt!

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Reptilien- und Gliedertierschau

Gegen Ende jedes Schuljahres präsentiert und erklärt Manfred Werdan seine Reptilien und Gliedertiere für Schüler der 6. und 8. Klasse. Höhepunkt dieser Veranstaltung ist immer, wenn die Schülerinnen und Schüler diese Tiere - denen man ja oft mit gemischten Gefühlen gegenüber steht - im wahrsten Sinne des Wortes begreifen können.

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W-Seminare der Fachschaft Biologie

Zielsetzung des Seminars:

Die Wissenschaft Biologie spielt in vielen unserer Lebensbereiche eine immens große Rolle – ohne dass dies uns immer bewusst ist. Mithilfe biologischer Kenntnisse können wir unser Leben nachhaltig beeinflussen oder gar verbessern: So sind Kenntnisse in der Biologie unersetzlich für medizinische Errungenschaften wie z.B. die Entwicklung von Antibiotika oder das Therapieren von Stoffwechselerkrankungen. Auch im Bereich Produktion und Verarbeitung von Lebensmitteln spielt die Wissenschaft Biologie eine außerordentlich wichtige Rolle, denkt man beispielsweise an Neuzüchtungen von Nutzpflanzen und –tieren oder an die Möglichkeiten – und auch Risiken, die sich durch Gentechnik an Pflanzen und Tieren erschließen. Selbst bei der Verbrechensaufklärung sind biologische Kenntnisse für die Detektivarbeit von großem Nutzen: Denkt man z.B. Spurensicherung oder Bestimmung des Todeszeitpunktes eines Opfers. Für viele Konstruktionen im technischen Bereich gibt es Vorbilder in der Natur – bekannt ist dies unter dem Schlagwort Bionik. Auch kann Umweltschutz nur mit Kenntnissen in der Biologie nachhaltig gelingen.
Im Rahmen dieses Seminars wird exemplarisch aus den oben aufgeführten Bereichen aufgezeigt, wie Erkenntnisse aus der Biologie gezielt eingesetzt werden können. Den Schülern soll dabei bewusst werden, wie viele Facetten die Naturwissenschaft hat und wie allgemein durch naturwissenschaftliche Kenntnisse unser Leben auch in der Zukunft nachhaltig beeinflusst und verbessert werden kann.

Mögliche Themen für die Seminararbeiten:
  • Infektionskrankheiten und wie sie in bekämpft werden können
  • Stoffwechselkrankheiten und wie sie behandelt werden
  • Früherkennung von Krankheiten; genetische Familienberatung
  • Herstellung und Verarbeitung von Milchprodukten- Joghurt, Käse und Co
  • Möglichkeiten und Risiken– Genfood
  • Züchtung von Nutztieren (konkretes Bsp.)
  • Züchtung von Nutzpflanzen (konkretes Bsp.)
  • Biologische Kenntnisse in der Beziehung Tier - Mensch
  • Tec Fäden vielfältig einsetzbar-High– Mit verhaltensbiologischen Kenntnissen erfolgreich werbenVorbild Natur: Am seidenen Faden
  • Symbiosen für die Landwirtschaft
  • Biologische Reinigung in der Kläranlage
  • Biologisch Wäsche waschen
  • Wie hilft Biologie in der Kriminalistik?
Zielsetzung des Seminars:

Besondere Pflanzeninhaltsstoffe beeinflussen den Menschen seit eh und je und tragen zu dessen Wohlbefinden und Gesundheit bei. Auch in der modernen Welt wird das alte Wissen um die Wirksamkeit bestimmter Pflanzen immer populärer und wichtiger. Die Natur bietet einen beinah unerschöpflichen Vorrat an wertvollen Rohstoffen für wirkungsvolle Medikamente. Da unter den Heil- und Wirkpflanzen auch sehr viele geschützte Pflanzen sind, ist es ein vorrangiges Ziel, das Bewusstsein für diese Kostbarkeiten der Natur zu wecken. So sollen auch im Rahmen einer Exkursion heimische Heil- und Wirkpflanzen kennengelernt werden. Insbesondere im Allgäu erfreuen sich geführte Kräuterwanderungen immer größerer Beliebtheit und es gibt hierzu zahlreiche Angebote. Das Seminar soll einen Einblick in die Fülle an Heil- und Wirkpflanzen, sowie deren Anwendungsmöglichkeiten und Bedeutung bieten, sowie die Artenkenntnis und das Umweltbewusstsein schulen.

Mögliche Themen für die Seminararbeiten:
  • „Erst die Dosis macht das Gift“ – ausgewählte Beispiele pflanzlicher Inhaltsstoffe und deren medizinische Anwendung
  • Vielseitige Ringelblume – Herstellung und Wirkung einer Ringelblumensalbe
  • Vielseitige Arnika – Anwendungsbeispiel
  • Einsatz sekundärer Pflanzeninhaltsstoffe in der Hygiene
  • Alternative Schmerztherapie
  • Die Tollkirsche – Gift- oder Heilpflanze?
  • Der Holunder – die „Apotheke“ des Menschen
  • Baldrian – Anzucht, Trocknen; Herstellen von Baldriantee
  • Bestimmen und Kartieren von Heil- und Wirkkräutern
  • Heilkunde und Aberglaube – Hexen- und Zauberkräuter

     

P-Seminare der Fachschaft Biologie

Zielsetzung des Projekts, Begründung des Themas:

Die vertiefte Sachanalyse der lehrplanrelevanten Themen sowie deren zielorientierte Abstraktion soll in eine selbstständige, eigenverantwortliche und teamfähige Umsetzung in didaktisch und sachanalytisch korrekte und interessante Biologiemodelle münden.
Ziel des Seminares ist es, mehrere Modelle für das Fach Biologie von den Seminarteilnehmern in Eigenverantwortung zu erstellen, um mithilfe dieser zusätzlichen Anschauungs-und Arbeitsmodellen einen abwechslungsreichen, interessanten und schülerorientierten Unterricht zu ermöglichen. In diesem Sinne werden Fachkompetenz, Methodenkompetenz und Praxisorientierung im Seminar bei den Schülern gezielt gefördert.
Da die Herstellung der verschiedenen Modelle sowie deren Evaluation in Gruppenarbeit erfolgen soll, sind Erlernen und Verbessern der eigenen Selbst- und Personalkompetenzen, wie beispielsweise Kritikfähigkeit, Engagement, Kooperationsbereitschaft und Selbstdisziplin unerlässlich.
Durch die Erprobung der selbstentworfenen und selbstgebauten Modelle im Unterricht von relevanten Schülerjahrgangsstufen des Fachbereiches Biologie werden darüber hinaus Sozialkompetenzen wie Zusammenarbeit, Aufgabenverteilung usw. der einzelnen Seminarteilnehmer gezielt verbessert.

Zeitplan im Überblick:
  • 11/1 Erweiterte Sachanalyse geeigneter Themen des Biologieunterrichts, Evaluation der vorhandenen Modelle in der biologischen Fachsammlung
  • 11/2 Entwurf und Bau der eigenen Modelle für den Biologieunterricht
  • 12/1 Erprobung der Modelle im Fachunterricht der jeweils geeigneten Jahrgangsstufen ; Verbesserung der Entwürfe
Folgende außerschulischen Kontakte können/sollen im Verlauf des Seminars geknüpft werden:
  • Kontakt zu dem Schulbuchverlag Klett, München
  • Kontakt zu dem Schulbuchverlag Cornelsen, München
Zielsetzung des Projekts, Begründung des Themas:

Suchtprävention ist im Bereich der Gesundheitserziehung an Schule von wesentlicher Bedeutung. Die Schüler müssen in diesem Rahmen in ihrer Persönlichkeit gefestigt, aber auch ausreichend über Drogen aufgeklärt werden. Bei diesem Projekt sollen zunächst Schüler der 11. Jahrgangsstufe als Multiplikatoren ausgebildet werden, um dann mit jüngeren Schülern im Rahmen der Suchtprävention arbeiten zu können. Unter anderem sollen Workshops erarbeitet werden, in denen Informationen zu verschiedenen Suchtformen übermittelt werden, und die Teilnehmer ihr eigenes Verhalten reflektieren können. Dazu eignen sich neben der reinen Informationsvermittlung beispielsweise zielorientierte Gespräche, Diskussionsrunden, Übungen und Spiele. Dieses Suchtpräventionsprojekt versucht, bisherige Präventionsarbeit zu verbessern, indem sich suchtkritische Schüler an jüngere Schüler wenden, um ihre Standpunkte zu vertreten.

Zeitplan im Überblick:
  • 11/1 Allgemeine Studien- und Berufsorientierung (voraussichtlich im Mehrlehrermodell, d.h. anderer Lehrer, z. B. Herr Gosse, Herr Strunz, ...)
  • 11/2 Konkrete inhaltliche Planung, Zusammenarbeit mit externen Partner, z.B. aus Therapie-Einrichtungen oder Selbsthilfeorganisationen
  • 12/1 Durchführung des Projekts mit ausgesuchten Klassen aus der Mittelstufe und Evaluation
Folgende außerschulischen Kontakte können/sollen im Verlauf des Seminars geknüpft werden:
  • Landratsamt OAL
  • Suchtberatungs- und Behandlungsstelle der Caritas
  • Selbsthilfeorganisationen (z.B. anonyme Alkoholiker)
  • Therapieeinrichtungen (BKH Kaufbeuren)
Zielsetzung des Projekts, Begründung des Themas:

Wildpflanzen sowie 80 Prozent unserer Kulturpflanzen sind auf die Bestäubung durch Honigbienen angewiesen, sie erhöhen die Ertragsmenge und -qualität von z.B. Obstpflanzen erheblich. Leider haben Honigbienen jedoch in unseren Breiten ohne menschliche Hilfe heute kaum mehr Überlebenschancen. Umso wichtiger ist es, dass es Menschen gibt, die sich mit Bienen und ihrer Zucht befassen. Ziel des Seminars ist es, junge Menschen bereits in der Schule an die Bienenhaltung heranzuführen und sie für die Imkerei zu begeistern.
Die Teilnehmer/-innen werden alle Arbeiten rund um das Bienenjahr (Bau einer geeigneten „Bienenwohnung“, Rähmchenbau, Gießen der Mittelwände, Honigschleudern, Bekämpfung der Varroa-Milbe etc.) kennenlernen bzw. durchführen.
Sie werden sich im Rahmen des Seminars intensiv mit dem strengen Jahresrhythmus der Bienen beschäftigen und dadurch auch die Jahreszeiten mit Wetter und Pflanzenwelt intensiv(er) erleben.
Erfolgreiche Bienenhaltung erfordert und fördert vorausschauendes Planen, Durchhaltevermögen und Sorgfalt. Als Belohnung winkt zweimal im Jahr die Honigernte und damit ein selbst erwirtschaftetes Lebensmittel, das verkauft werden kann.
Die Beobachtung der Sozialstruktur eines Bienenstaates, die Beschäftigung mit der Physiologie und dem Verhalten der Tiere ermöglicht nicht zuletzt einen tiefen Einblick in die Biologie dieser für uns so wertvollen Insekten.

Zeitplan im Überblick:

 

  • 11/1 Theorie zum Leben der Honigbiene und zu imkerlichen Tätigkeiten,
    • Überlegungen zur Finanzierung des Projekts, Sammlung von Sponsoren etc.
    • Bau einer geeigneten „Bienenwohnung“
  • 11/2 „Ankunft“ der Bienen in der Schule
    • Pflege der Bienen, Honigernte und Verkauf
  • 12/1  Spätsommerpflege der Bienen
    • evtl. Ausstellung zum Thema Bienen
Folgende außerschulischen Kontakte können/sollen im Verlauf des Seminars geknüpft werden:
  • Imkerschule Kleinkemnat
  • Imker in der Region Marktoberdorf/Kaufbeuren
  • Berufsschule Marktoberdorf (Zimmererklasse, Hauswirtschaftsklasse)
Zielsetzung des Projekts, Begründung des Themas:


Das P-Seminar richtet sich an alle Schüler und Schülerinnen, die z.B. mit dem Gedanken an ein Lehramtsstudium spielen, die Spaß am Experimentieren, Basteln und an der Arbeit mit Jüngeren haben.
Im Rahmen des Seminars soll an einem Vormittag ein Projekttag für eine Grundschulklasse organisiert und auch durchgeführt werden.
Die Fächer Chemie oder Biologie sind als solches in den Lehrplänen der Grundschule nicht verankert, aber dennoch lassen sich Grundschüler für biologisch-chemische Fragestellungen und Experimente leicht begeistern. Als Thema für diesen Projekttag bieten sich in erster Linie Bereiche an, mit denen Grundschüler schon in ihrem Alltag in Berührung gekommen sind und daher einen besseren Zugang finden, z.B. Milch, Wasser o.ä. Außerdem sollte das Thema zumindest weitestgehend mit dem Lehrplan der Grundschule konform sein.
Damit ein Lernerfolg bei den Grundschülern sichtbar wird, müssen die am Seminar teilnehmenden Schüler ihr eigenes Oberstufenwissen zunächst didaktisch so aufbereiten und vereinfachen, dass es Grundschüler begreifen. Dies kann geschehen durch das Entwerfen von verschiedenen Spielen, anschaulichen Arbeitsblättern, Experimenten, einem selbstgedrehten Video usw., welche der Klasse z.B. in Form von Stationen mit den entsprechenden Arbeitsaufträgen präsentiert werden.
Dabei muss berücksichtigt werden, dass die eingesetzten Methoden einerseits natürlich das Begreifen des neuen Stoffes ermöglichen sollen, andererseits aber auch das Interesse der „Kleinen“ für die Naturwissenschaften wecken sollen – auch im Hinblick auf ihre weitere schulische Laufbahn.
Während des P-Seminars stehen die Grundschullehrer der St. Martin-Schule sowie Frau Rödig, die an unserer Schule die Fünftklässler unterstützt, als Ansprechpartner zur Verfügung. Um einen Einblick in den Schulalltag, die Arbeitsmethoden usw. an der Grundschule zu bekommen, kann z.B. eine Hospitation der Teilnehmer vor Ort erfolgen. Die Grundschullehrer der St. Martin-Schule freuen sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Zeitplan im Überblick:

 

  • 11/1 Einführung in die Arbeit im Seminar
    • Festlegen eines Themas für den Projekttag an der Grundschule
    • Vorstellen verschiedener Unterrichtsmethoden, Spiele…
    • Eigene Recherche zum Thema, Experimenten usw.
  • 11/2 Testen der Materialien und Versuche 
    • Erstellen von Arbeitsblätter bzw. Versuchsanleitungen 
    • Gegenseitiges Vorstellen der Ergebnisse 
    • Verbesserungen
  • 12/1 Organisation des Projekttags in Zusammenarbeit mit Grundschullehrern Durchführung des Projekttags

Folgende außerschulischen Kontakte können/sollen im Verlauf des Seminars geknüpft werden:

Zusammenarbeit mit Grundschullehrern und je nach Projektthema Zusammenarbeit mit weiteren Berufsfeldern (z.B. Ernährungsberatung, Kläranlage usw.)